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DIGITAL, 2018 - 2020

OPEN SPACE

AUSGANGSLAGE

Insbesondere im dichten innerstädtischen Gefüge gibt es zahlreiche Bausituationen, die aufgrund ihrer Lage und Eigentumsverhältnisse kaum für eine Umnutzung in Betracht gezogen werden. Bevor Gebäude abgerissen und ersetzt  werden, sollte jedoch verstärkt das Potenzial des Bestandes betrachtet werden. Im Projekt OPEN SPACE werden Flächen sichtbar gemacht, die im Alltag kaum wahrgenommen werden.

KÜNSTLERISCHER EINGRIFF

Das besetzen von Wandflächen wird aus dem Graffitiwriting adaptiert und weiterentwickelt. Geometrisch abstrakte Bilder stellen eine Verbindung mit der Architektur her. In dem Projekt OPEN SPACE wird die gebaute Umwelt durch Fotomontagen ergänzt. Die farbigen Flächen weisen auf die ungenutzten Räume im städtischen Gefüge hin und ermutigen zum kreativen Umgang mit Bereichen, die auf den ersten Blick nicht als Raumpotenzial wahrgenommen werden. Nur durch die Entwicklung kreativer Ideen kann in einer stark verdichteten Stadt noch neue innerstädtische Fläche gewonnen werden. Das Projekt fordert einen mutigen Umgang von allen Beteiligten, um auch Flächen wie z.B.: Dächer / enge Baulücken / Restgrundstücke / Wasserflächen / Bunker / Innenhöfe / Hanglagen usw. mit einer sinnvollen baulichen Nutzung zu versehen.

Raumpotenziale gibt es mehr als man denkt, sie müssen entdeckt und nutzbar gemacht werden!

FOLGEN / ERFORDERNISSE DER NACHVERDICHTUNG

Durch die Bebauung ungenutzter Fläche wird eine höhere Dichte erzeugt, dies führt dazu das Menschen sich in ihrem gewohnten Lebensraum eingeengt fühlen könnten. Nur durch ein verständiges Miteinander können diese Räume sinnvoll und für alle zufriedenstellend genutzt werden. Kreativer und vor allem rücksichtsvoller Umgang sind auch beim Thema Nachverdichtung die Faktoren die über Erfolg und Misserfolg eines Projektes entscheiden.

Bei der Nutzung neuer innerstädtischer Flächen ist außerdem auf die Zielgruppe zu achten. Ein Mietenanstieg und somit die Verdrängung von Bewohnern kann nicht hingenommen werden. Zentrales Thema sollte sein, wie durch Nachverdichtung Räume geschaffen werden können, die für alle Bewohner eine Bereicherung ihres Umfeldes darstellen.